Ribston Pepping

Herkunft: Der Ribston Pepping Apfel entstand um 1707 im Schloss Ribston bei Knaresborough- Nordengland- und ist vermutlich Sämling einer französischen Sorte aus der Normandie. Der Mutterbaum stand bis 1835. Im 18.und 19. Jahrhundert war diese Sorte eine der beliebtesten auf den Märkten. Um 1820 säte Richard Cox, Bierbrauer bei London, Sämlinge von Ribston Pepping aus. Einer davon wurde später zur Cox Orangenrenette, dem Mutterbaum aller Cox Orange Bäume. Auch der Holsteiner Cox, Alkmene (=Kreuzung mit Oldenburg), Rubinette (=Kreuzung mit Golden Delicious) sind aus Ribston Pepping entstanden.

Aussehen: Ribston Pepping Bäume haben sehr breite ausladende Kronen mit überhängenden Zweigen und können sehr alt werden, sie stellen hohe Ansprüche an den Standort und bevorzugen Küstenklima. Die Erträge liegen weit unter dem Durchschnitt und alternieren stark. Ribston Pepping gilt als sehr erhaltenswert im Verzeichnis der historischen Sorten. Die Früchte sind mittelgroß, flachkugelig, die Schale ist meist etwas rauh mit Kelchberostung. Sie haben eine goldgelbe, sonnenseits rötlich geflammte Farbe.

Geschmack: Das Fruchtfleisch ist cremeweiß, fest, saftig, hocharomatisch mit weinartiger Würze, die Sorte ist eine der edelsten wohlschmeckendsten Tafeläpfel, allergikergeeignet.